Bedeutung und Nutzen für Ausschreiber und Bieter
Bmstr. Johann Haiden (aktualisiert im Mai 2008)
Der Verfasser hat über 46 Jahre Erfahrung in allen Bausparten sowie in führenden Positionen und stellt diese seit 1986 als selbständiger Berater im EDV-Bereich allen Interessierten zur Verfügung. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist dabei die Erstellung und Wartung von Standardkalkulationen. Diese sind seit 1989 auf den wichtigsten Softwareprodukten verfügbar und in der Bauwirtschaft zum Begriff geworden.
Standardisierte Leistungsbeschreibungen (LB)
In der ÖNORM B 2062/1996 lautet die Definition dafür:
"Sammlung von Texten zur Beschreibung standardisierter Leistungen, u.zw. für rechtliche und technische Bestimmungen (Vertragsbestimmungen) und für Positionen eines künftigen Leistungsverzeichnisses."
Die Erfahrung hat gezeigt, dass LB mit Textteilen in Österreich nicht verwendet werden. Dies ist auch der Grund dafür, dass in der ÖNORM B2062 (1996) nur LB mit fertigen Texten behandelt werden.
In den Erläuterungen zur LB-H wird sehr treffend und wirklichkeitsnahe der Ansatz für LB's formuliert:
"Ziel ist, bei Vorhaben in üblicher Bauweise 80 % der Positionen eines Leistungsverzeichnisses abzudecken."
"Sammlung von Texten zur Beschreibung standardisierter Leistungen, u.zw. für rechtliche und technische Bestimmungen (Vertragsbestimmungen) und für Positionen eines künftigen Leistungsverzeichnisses."
Die Erfahrung hat gezeigt, dass LB mit Textteilen in Österreich nicht verwendet werden. Dies ist auch der Grund dafür, dass in der ÖNORM B2062 (1996) nur LB mit fertigen Texten behandelt werden.
In den Erläuterungen zur LB-H wird sehr treffend und wirklichkeitsnahe der Ansatz für LB's formuliert:
"Ziel ist, bei Vorhaben in üblicher Bauweise 80 % der Positionen eines Leistungsverzeichnisses abzudecken."
Kritiker
Gegen die Verwendung von LB's werden oft folgende Ansichten ins Treffen geführt:
Gefahr der Uniformierung bei der Gestaltung:
Diese Sorge ist nicht verständlich und völlig unbegründet, da jede gestalterische Idee für die Realisierung letztlich die handwerkliche Ausführung erfordert.
Die Beschreibung der einzelnen Leistungsabschnitte (z.B. Schalung, Bewehrung, Beton) ist von der Formgebung nur bedingt abhängig.
Der zu kalkulierende Aufwand für Lohn-, Geräte- und Materialkosten wird hingegen von der (aus Plänen ersichtlichen) architektonischen Gestaltung maßgeblich beeinflusst!
Die Notwendigkeit zur flexiblen Anpassung liegt daher im kalkulatorischen Bereich und nicht bei der LB.
Höhere Angebotssummen im Vergleich zu einem frei formulierten LV:
Es ist richtig, dass bei einer Umstellung auf Ausschreibungen mit LB in der Anfangsphase manchmal höhere Angebotssummen vorkommen.
Die Gründe dafür sind u.a.:
Jene Ausschreiber, die sich nicht entmutigen lassen, stellen immer wieder fest, dass die eigenen Mitarbeiter den Umgang mit LB's sehr schnell schätzen lernen. Aber auch die Bieter stellen sich rasch um, die Angebotssummen pendeln sich ein und vor allem: Zusatzangebote und Auslegungsdifferenzen werden weniger!
Die Aktualisierung der LB erfolgt in zu großen Abständen.
Dieser Einwand ist heute nicht mehr zutreffend.
Die Mitwirkenden im Änderungsdienst beim ÖIAV sind z.B. sehr bemüht, die immer wieder notwendigen Anpassungen in akzeptablen Zeitabständen durchzuführen.
Es wäre wünschenswert und in kollegialem Sinn, wenn speziell Kritiker zur konstruktiven Mitarbeit für die Bearbeitung bestimmter Abschnitte bereit wären.
Gefahr der Uniformierung bei der Gestaltung:
Diese Sorge ist nicht verständlich und völlig unbegründet, da jede gestalterische Idee für die Realisierung letztlich die handwerkliche Ausführung erfordert.
Die Beschreibung der einzelnen Leistungsabschnitte (z.B. Schalung, Bewehrung, Beton) ist von der Formgebung nur bedingt abhängig.
Der zu kalkulierende Aufwand für Lohn-, Geräte- und Materialkosten wird hingegen von der (aus Plänen ersichtlichen) architektonischen Gestaltung maßgeblich beeinflusst!
Die Notwendigkeit zur flexiblen Anpassung liegt daher im kalkulatorischen Bereich und nicht bei der LB.
Höhere Angebotssummen im Vergleich zu einem frei formulierten LV:
Es ist richtig, dass bei einer Umstellung auf Ausschreibungen mit LB in der Anfangsphase manchmal höhere Angebotssummen vorkommen.
Die Gründe dafür sind u.a.:
- Wegen mangelnder Erfahrung im Umgang mit LB's werden von den Ausschreibenden oft zu viele Positionen ausgewählt.
- Die Bieter sind bei einer Umstellung des Ausschreibenden zunächst vorsichtig zurückhaltend.
Jene Ausschreiber, die sich nicht entmutigen lassen, stellen immer wieder fest, dass die eigenen Mitarbeiter den Umgang mit LB's sehr schnell schätzen lernen. Aber auch die Bieter stellen sich rasch um, die Angebotssummen pendeln sich ein und vor allem: Zusatzangebote und Auslegungsdifferenzen werden weniger!
Die Aktualisierung der LB erfolgt in zu großen Abständen.
Dieser Einwand ist heute nicht mehr zutreffend.
Die Mitwirkenden im Änderungsdienst beim ÖIAV sind z.B. sehr bemüht, die immer wieder notwendigen Anpassungen in akzeptablen Zeitabständen durchzuführen.
Es wäre wünschenswert und in kollegialem Sinn, wenn speziell Kritiker zur konstruktiven Mitarbeit für die Bearbeitung bestimmter Abschnitte bereit wären.
Kostenschätzung
Die Kostenschätzung wird von Ausschreibenden vielfach über sogenannte Preisspeicher durchgeführt. Dies ist eine Sammlung von Angebotspreisen zu einzelnen Leistungspositionen.
Voraussetzung dafür sind gleichbleibende LB.
Nachteile von Preisspeichern:
Wie können solche Unsicherheiten in annehmbaren Grenzen gehalten werden?
Eine aktuelle Kalkulation auf der Basis gleicher Leistungsbeschreibungen (LB) und LV-Positionen ist dafür am besten geeignet.
Mit den Mitteln der EDV und dem Einsatz eines geeigneten Programms können die Anforderungen schnell, solide und wirtschaftlich erfüllt werden.
Voraussetzung dafür sind gleichbleibende LB.
Nachteile von Preisspeichern:
- Die Daten müssen über einen längeren Zeitraum aus Angeboten gesammelt werden.
- Die angebotenen Einheitspreise entsprechen oft nicht der kalkulatorischen Wirklichkeit. Sie sind von der Art und Qualität der Ausschreibung beeinflusst und häufig durch preistaktische Überlegungen im Wettbewerb der Bieter verzerrt.
Wie können solche Unsicherheiten in annehmbaren Grenzen gehalten werden?
Eine aktuelle Kalkulation auf der Basis gleicher Leistungsbeschreibungen (LB) und LV-Positionen ist dafür am besten geeignet.
Mit den Mitteln der EDV und dem Einsatz eines geeigneten Programms können die Anforderungen schnell, solide und wirtschaftlich erfüllt werden.
Baukalkulation
Die Kalkulation von Baupreisen stellt hohe Anforderungen an den Bearbeiter und ist mit großer Verantwortung verbunden. In Firmen kleiner und mittlerer Größe wird diese Aufgabe deshalb meist vom Unternehmer selbst wahrgenommen.
Die wichtigsten Kriterien im Anforderungsprofil eines Kalkulanten sind:
Im Wettbewerb ist es für die Bieter notwendig, möglichst viele Angebote zu bearbeiten. Dies bringt noch mehr Druck auf die ohnedies begrenzten Kalkulationskapazitäten. Es muss daher ein möglichst geringer Bearbeitungsaufwand angestrebt und gleichzeitig für eine Minimierung des Kalkulationsrisikos vorgesorgt werden.
Vorgefertigte Kalkulationen von besonders erfahrenen Praktikern sind dafür sehr hilfreich.
An die Stelle von Kalkulationshandbüchern (z.B. Stimpfl für den Hochbau) ist heute die Nutzung neuer Technologien mit EDV-Standardkalkulationen getreten.
Die wichtigsten Kriterien im Anforderungsprofil eines Kalkulanten sind:
- große baupraktische Erfahrung
- betriebswirtschaftliches Denken
- vertragsrechtliche Sicherheit
- Zuverlässigkeit
- Aufgeschlossenheit für die EDV-Nutzung
- Die erfahrenen Praktiker sind nur selten bereit, das freie Baustellenleben mit der für sie beengenden Atmosphäre eines Kalkulationsbüros zu tauschen. Dazu kommt, dass den erfahrenen Praktikern heute vielfach noch die Fertigkeit im Umgang mit der EDV fehlt.
- Auch den Firmenleitungen fällt es meist schwer, bewährte Praktiker von der gleichermaßen verantwortungsvollen Bauleitertätigkeit abzuziehen.
Im Wettbewerb ist es für die Bieter notwendig, möglichst viele Angebote zu bearbeiten. Dies bringt noch mehr Druck auf die ohnedies begrenzten Kalkulationskapazitäten. Es muss daher ein möglichst geringer Bearbeitungsaufwand angestrebt und gleichzeitig für eine Minimierung des Kalkulationsrisikos vorgesorgt werden.
Vorgefertigte Kalkulationen von besonders erfahrenen Praktikern sind dafür sehr hilfreich.
An die Stelle von Kalkulationshandbüchern (z.B. Stimpfl für den Hochbau) ist heute die Nutzung neuer Technologien mit EDV-Standardkalkulationen getreten.
Standardkalkulationen
Für Standardkalkulationen gelten folgende Kriterien:
- Standardisierte LB mit fertigen Texten.
- große Erfahrung des Erstellers.
- Systematisch geordnete, einheitliche Stammdaten mit produktneutralen, möglichst normgerechten Bezeichnungen.
- Nachvollziehbarer Aufbau bei den Kalkulationsansätzen.
- Flexible Anpassungsmöglichkeit
Nutzen
Der Einsatz von Standardkalkulationen in Verbindung mit LB hat sowohl für den Ausschreibenden, als auch für den einzelnen Bieter große Vorteile.
Vorteile für Ausschreiber:
Vorteile für Bieter:
Vorteile für Ausschreiber:
- Die Erstellung der Ausschreibung ergibt automatisch eine Kostenschätzung auf der Basis kalkulierter Preise.
- Eine Überschreitung des Kostenrahmens ist sofort erkennbar, notwendige Korrekturen können rechtzeitig vorgenommen werden.
- Objektive Basis für ein Zu-/Abschlagsverfahren.
- Neutrale Grundlage für den Angebotsvergleich und die Bewertung von Bieterpreisen.
- Der permanente Einsatz ermöglicht die Einschätzung von Marktentwicklungen.
- Sachlich objektive Grundlage für eine vertiefte Prüfung nach ÖNORM A 2050 und gemäß Vergabeordnung für öffentliche Bauaufträge (VOÖB).
Vorteile für Bieter:
- Bei Ausschreibungen auf Datenträger auf Basis einer LB ist die Erstkalkulation innerhalb weniger Minuten möglich!
- Einschränkung der projektspezifischen Anpassungen auf die maßgeblichen Positionen laut ABC-Analyse.
- Minderung des Kalkulationsrisikos
- Grundlage für Arbeitskalkulationen
- Basis für einen Soll-/Istvergleich (Controlling)
- Zeit- und Kosteneinsparungen
- Vertragsrechtliche Sicherheit
Ausschreibungsformen - Angebotskosten
Bei den Ausschreibungen ist die frei formulierte Form leider noch immer sehr verbreitet.
Diese Art der Ausschreibung erfordert, trotz des Einsatzes von EDV-Hilfsmitteln, den höchsten Bearbeitungsaufwand und die höchsten Kosten bei Ausschreibern und Bietern.
Da bei den Ausschreibern meist keine Kalkulationserfahrung vorhanden ist, ist eine seriöse Kostenschätzung frei formulierter Positionen praktisch unmöglich! Bei allen Bietern wird in der Folge ein extrem hoher Bearbeitungsaufwand ausgelöst.
Um den Zusammenhang zwischen Ausschreibungsart und Bearbeitungsaufwand aufzeigen und bewerten zu können, hat der Verfasser mit seinen Mitteln und Fertigkeiten konkrete Projekte kalkuliert, den Zeitaufwand erfasst, ausgewertet und in den Auswirkungen kostenmäßig hochgerechnet.
Die möglichen Einsparungen, sowohl bei den einzelnen Ausschreibern und Bietern, als auch für ganz Österreich, sind bewusst vorsichtig bewertet und können aus den jeweiligen Graphiken abgelesen werden. Die in der Hochrechnung für Österreich verwendeten Betriebszahlen stammen von der Bundeswirtschaftskammer für das Jahr 1994.
Diese Art der Ausschreibung erfordert, trotz des Einsatzes von EDV-Hilfsmitteln, den höchsten Bearbeitungsaufwand und die höchsten Kosten bei Ausschreibern und Bietern.
Da bei den Ausschreibern meist keine Kalkulationserfahrung vorhanden ist, ist eine seriöse Kostenschätzung frei formulierter Positionen praktisch unmöglich! Bei allen Bietern wird in der Folge ein extrem hoher Bearbeitungsaufwand ausgelöst.
Um den Zusammenhang zwischen Ausschreibungsart und Bearbeitungsaufwand aufzeigen und bewerten zu können, hat der Verfasser mit seinen Mitteln und Fertigkeiten konkrete Projekte kalkuliert, den Zeitaufwand erfasst, ausgewertet und in den Auswirkungen kostenmäßig hochgerechnet.
Die möglichen Einsparungen, sowohl bei den einzelnen Ausschreibern und Bietern, als auch für ganz Österreich, sind bewusst vorsichtig bewertet und können aus den jeweiligen Graphiken abgelesen werden. Die in der Hochrechnung für Österreich verwendeten Betriebszahlen stammen von der Bundeswirtschaftskammer für das Jahr 1994.

Verfügbare Standardkalkulationen
Die Haiden-Kalkulationen sind seit 1989 eingeführt, haben sich bewährt und wurden im Laufe der Zeit mit den systematisch aufgebauten Stammdaten zum verbreiteten Standard beim Einsatz mit unterschiedlicher Software.
Derzeit sind folgende vom Verfasser erstellte und gewartete Standardkalkulationen und alternativ auch kalkulierte Preisdateien auf der Basis von standardisierten LB für den Einsatz mit geeigneten AVA- und Kalkulationsprogrammen softwareneutral verfügbar:
Derzeit sind folgende vom Verfasser erstellte und gewartete Standardkalkulationen und alternativ auch kalkulierte Preisdateien auf der Basis von standardisierten LB für den Einsatz mit geeigneten AVA- und Kalkulationsprogrammen softwareneutral verfügbar:
- Hochbau
- Infrastruktur
Stammdaten
Diese sind an der Gruppengliederung der ehemaligen FOPEK orientiert und mit meist normgemäßen, überregional gültigen Bezeichnungen versehen.
- Es werden überwiegend produktneutrale, ÖNORM-gerechte Bezeichnungen verwendet.
- Innerhalb der Materialgruppen ist beim Ordnungssystem eine aufsteigende Gliederung gegeben.
- In der Materialgruppe für Transportbeton wurde eine Gliederung nach dem verbreiteten Preislistenschema der Lieferfirmen gewählt.
- Mit dem Nummernsystem des Verfassers erfolgt eine jährliche Materialpreiswartung.
- Die Zuordnung der Nachunternehmer entspricht den Leistungsgruppen der LB-Hochbau.
- Die Gerätestammdaten enthalten die Werte der jeweils aktuellen Baugeräteliste (ÖBGL)
Kalkulationsansätze
Die Kalkulationsansätze sind großteils mit Variablen versehen. Die Transparenz der Leistungs- und Mengenansätze ist dadurch erheblich verbessert und vor allem für weniger erfahrene Bearbeiter ebenfalls nachvollziehbar.
Den Lohnansätzen sind Bauarbeitsschlüssel (BAS) zugeordnet.
Variablen
Durch den in Kalkulationsprogrammen möglichen Einsatz von Variablen können Kalkulationsansätze über Formeln hergeleitet und damit nachvollziehbar gestaltet werden.
Jede Änderung eines Variablenparameters bewirkt automatisch eine Anpassung der betroffenen Kalkulationsansätze und Preise!
Das wird am folgenden Beispiel verdeutlicht:
Den Lohnansätzen sind Bauarbeitsschlüssel (BAS) zugeordnet.
Variablen
Durch den in Kalkulationsprogrammen möglichen Einsatz von Variablen können Kalkulationsansätze über Formeln hergeleitet und damit nachvollziehbar gestaltet werden.
Jede Änderung eines Variablenparameters bewirkt automatisch eine Anpassung der betroffenen Kalkulationsansätze und Preise!
Das wird am folgenden Beispiel verdeutlicht:
Zusammenfassung
Durch den Einsatz von standardisierten Leistungsbeschreibungen in Verbindung mit dem Datenträgeraustausch können sowohl bei den Ausschreibern, als auch bei den Bietern erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen erzielt werden.
Die hochqualifizierten Kräfte können die eingesparte Zeit für produktivere Tätigkeiten, z.B. für rationelle Ablaufüberlegungen, nützen.
Die erzielbaren Einsparungen und kreativen Lösungen werden sich auf die Angebotspreise auswirken und kommen damit in erster Linie den Auftraggebern zugute.
Alle mit der Ausschreibung und Angebotsbearbeitung befassten sind aufgerufen, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und alle unnotwendigen Aufwendungen zu vermeiden. Dies kann auf einfache Art erreicht werden:
Die Mindestanforderung für den Datenträgeraustausch - ein PC - kann heute auch vom kleinsten Betrieb erfüllt werden.
Die führenden Softwareanbieter stellen kostenlos kleine, leicht bedienbare Programme für das Einlesen und Übertragen von Daten beim Datenträgeraustausch zur Verfügung.
Mittlerweile ist bereits der Abruf von Ausschreibungen und auch die Abgabe von Angeboten per Datenfernübertragung (Internet) Stand der Technik.
Die freie LV-Form soll unbedingt vermieden und die Verwendung von frei formulierten Positionen auf das Mindestmaß eingeschränkt werden.
Eine Realisierung erfordert keine großen Vorbereitungen, sondern ist sofort möglich. Es Bedarf lediglich der Aufgeschlossenheit und des guten Willens aller Beteiligten, die damit auch ihre volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen.
Die hochqualifizierten Kräfte können die eingesparte Zeit für produktivere Tätigkeiten, z.B. für rationelle Ablaufüberlegungen, nützen.
Die erzielbaren Einsparungen und kreativen Lösungen werden sich auf die Angebotspreise auswirken und kommen damit in erster Linie den Auftraggebern zugute.
Alle mit der Ausschreibung und Angebotsbearbeitung befassten sind aufgerufen, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und alle unnotwendigen Aufwendungen zu vermeiden. Dies kann auf einfache Art erreicht werden:
- Überwiegender Einsatz von standardisierten LB mit fertigen Texten für Ausschreibungen.
- Nutzung von Ausschreibungs- und Kalkulationsprogrammen.
- Einsatz von Standardkalkulationen.
- Datenträgeraustausch.
Die Mindestanforderung für den Datenträgeraustausch - ein PC - kann heute auch vom kleinsten Betrieb erfüllt werden.
Die führenden Softwareanbieter stellen kostenlos kleine, leicht bedienbare Programme für das Einlesen und Übertragen von Daten beim Datenträgeraustausch zur Verfügung.
Mittlerweile ist bereits der Abruf von Ausschreibungen und auch die Abgabe von Angeboten per Datenfernübertragung (Internet) Stand der Technik.
Die freie LV-Form soll unbedingt vermieden und die Verwendung von frei formulierten Positionen auf das Mindestmaß eingeschränkt werden.
Eine Realisierung erfordert keine großen Vorbereitungen, sondern ist sofort möglich. Es Bedarf lediglich der Aufgeschlossenheit und des guten Willens aller Beteiligten, die damit auch ihre volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen.
